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Homosexualität in der Kunst

Smalls, James

Homosexualität in der Kunst

ISBN: 978-1-78310-623-3
Verlag: Parkstone International / Kroemer
Seiten: 454 S.
Erscheinungsjahr: 2015

CHF 18.35

Zusammenfassung

Im Jahre 1946 entdeckt die Welt auf den Marshallinseln ein Atoll namens Bikini, auf dem die Amerikanerverheerende Atomtests durchfhren. Nur wenige Tage spter bedient sich der franzsische Modemacher Louis Rartdes skandaltrchtigen Namens fr ein neuentworfenes Badekostm, das den weiblichen Krper wie nie zuvorentkleidet, um ihn - mit einem winzigen Stck Stoff - besser zur Geltung zu bringen. Zuerst aus Wolle - der soebenzu Ende gegangene Zweite Weltkrieg ist wirtschaftlich sprbar -, spter, nach Dupont de Nemours Erfindung derNylonfaser, aus eben diesem Material, wird der Bikini in den 1950er-Jahren zum Symbol einer neuen Generation vonFrauen. Als immer mehr verbreitetes Bekleidungsstck am Strand fhrt der Bikini zu einem ganz neuen Blick aufden weiblichen Krper. Seit den 1960er-Jahren helfen sportliche Ttigkeiten, Diten und spter auch die sthetischeChirurgie der Natur nach. So entwickelt sich ein neues Schnheitsideal, das wesentlich vom Kino und seinen Starsgeprgt ist: Marylin Monroe, Brigitte Bardot und Ursula Andress bedienen sich des Bikinis, um ihre runden Formenbesser in Szene zu setzen. Weit mehr als nur ein einfaches Badeutensil trgt der Bikini in den 1970er-Jahrenwesentlich zur sexuellen Befreiung und den Vernderungen der Beziehung zwischen den Geschlechtern bei.

Dieser Band ist kein Loblied auf die Homosexualität. Es ist eine wissenschaftliche Studie des Professors für Kunstgeschichte James Smalls, der an der berühmten Universität von Maryland, Baltimore, lehrt. Der Autor bringt die besondere Sensibilität in Bezug auf die Kreativität der Homosexuellen in den Vordergrund, indem er die gängigen Klischees umgeht und das Thema vom soziologischen Blickwinkel aus angeht. Dank seiner reichen und faszinierenden Bildauswahl und genauen Themenanalyse zeigt der Autor von Homosexualität in der Kunst den Beitrag auf, den die Homosexualität in der Entwicklung der Gefühlswahrnehmung geleistet hat. In einer Zeit, in der Tabus gebrochen sind, führt dieses Werk zu einem neuen Verständnis vieler künstlerischer Meisterwerke unserer Zivilisation.