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Bikini Story

Alac, Patrik

Bikini Story

ISBN: 978-1-78310-622-6
Verlag: Parkstone International / Kroemer
Seiten: 386 S.
Erscheinungsjahr: 2015

CHF 18.35

Zusammenfassung

Von der Grundung des Konigreichs Au Lac (3. Jahrhundert v. Ch.), das fur seine bronzenen Trommeln und kunstvollen Waffen bekannt ist, bis hin zu den Kunstwerken der Absolventen der 1925 in Hanoi gegrundeten Schule der Schonen Kunste in Indochina, die mit ihren Werken eine harmonische Verschmelzung zwischen Asien und dem Westen schaffen, hat die vietname-sische Kunst im ganzen Land deutliche Spuren seiner ursprunglichen Kulturen hinterlassen. So hat das im Norden gelegene Konigreich der Dai Viet eine erstaunlich vielfaltige Keramikkunst gefordert. Ein anderes Konigreich, das der Champa, verfolgte indische Traditionen und herrschte bis zum 15. Jahrhundert uber die Mitte und den Suden des Landes und hinterlie sowohl bemerkenswerte, als Heiligtumer dienende Turme, als auch groe, kraftvolle Steinstatuen. Beide Entwicklungen stehen im deutlichen Kontrast zur feinen Kunst der benachbarten Khmer. Heute sind die Vietnamesen die Erben einer reichen Vergangenheit.

Im Jahre 1946 entdeckt die Welt auf den Marshallinseln ein Atoll namens Bikini, auf dem die Amerikaner verheerende Atomtests durchführen. Nur wenige Tage später bedient sich der französische Modemacher Louis Réart des skandalträchtigen Namens für ein neuentworfenes Badekostüm, das den weiblichen Körper wie nie zuvor entkleidet, um ihn - mit einem winzigen Stück Stoff - besser zur Geltung zu bringen. Zuerst aus Wolle - der soeben zu Ende gegangene Zweite Weltkrieg ist wirtschaftlich spürbar -, später, nach Dupont de Nemours Erfindung der Nylonfaser, aus eben diesem Material, wird der Bikini in den 1950er-Jahren zum Symbol einer neuen Generation von Frauen. Als immer mehr verbreitetes Bekleidungsstück am Strand führt der Bikini zu einem ganz neuen Blick auf den weiblichen Körper. Seit den 1960er-Jahren helfen sportliche Tätigkeiten, Diäten und später auch die ästhetische Chirurgie der Natur nach. So entwickelt sich ein neues Schönheitsideal, das wesentlich vom Kino und seinen Stars geprägt ist: Marylin Monroe, Brigitte Bardot und Ursula Andress bedienen sich des Bikinis, um ihre runden Formen besser in Szene zu setzen. Weit mehr als nur ein einfaches Badeutensil trägt der Bikini in den 1970er-Jahren wesentlich zur sexuellen Befreiung und den Veränderungen der Beziehung zwischen den Geschlechtern bei.